Ist man allein oder hat man Freunde? Ist man frei oder gefangen in einer bedingungslosen Angst? Kann man leben oder nur jeden Tag dahin leiden? 

Ist es so schwer sich diese paar Fragen zu beantworten?

Unbewusst fragst du es dich oft, doch würdest nie lange darüber nachdenken. Bist viel zu beschäftigt mit anderen Sachen.

Tag für Tag weinen manche Menschen Tränen voll Blut getränkt und ich frage mich: interessiert es denn Niemanden? Interessiert es denn Irgentwen, was mit Kindern passiert, die in den Krieg geschickt werden? Was mit ihnen passiert, wenn sie sehen wie Menschen vor ihren Augen jämmerlich Krepieren.

Menschen, Kinder vielleicht genauso alt wie du, leiden oder verlernen zu fühlen, weil sie immer und immer wieder mit Horrorvorstellungen gepeinigt werden.

Du hast so etwas nie erfahren müssen. Vielleicht ist bei dir alles eine heile Welt. Du hast Familie, Freunde, eigentlich alles was dein kleines Herz begehrt.                                                                         Und sie, sie haben garnichts. Ihre Familien - umgebracht. Ihre Freunde - Selbst solche willenlosen Puppen, die abgerichtet und Gefühlstechnisch vernichtet sind.

Sie haben nichts.

Denk darüber nach, ob du dir in deiner vollkommenen Welt wirklich anmaßen kannst, zu sagen, dass es dir schlecht geht.

Denn irgentwo gibt es immer jemanden, dem es noch viel schlechter geht als dir.